(* 15. Mai 1888 Liestal), Geigenbauer in Basel
Steckbrief
- Geboren
- 15. Mai 1888 Liestal
- Wirkungsort
- Basel
- Tätig
- ab 1929
- Spezialität
- Stradivari, Guarnerius, Meinel-Schüler
Lehre bei August Meinel in Liestal mit Maximalnote. Bei Eugen Sprenger in Frankfurt. Dann bei Paul Meinel in Basel. 1929 selbständig. Neubau nach Stradivari und Guarnerius. Eigener Lack. Instrumente bei vielen Solisten und Berufsmusikern.
Das SVGB-Lexikon verzeichnet, dass Gustav Senn am 23. März 1971 in Basel verstarb und sein Geschäft in dritter Generation fortgeführt wurde – zunächst von Sohn Paul, dann ab 1980 von Enkel Andreas Senn. Als Absolvent der Werkstatt von August Meinel in Liestal gehört dieser Geigenbauer zu einem illustren Kreis von Handwerkern, die unter der strengen, aber inspirierenden Anleitung des Markneukirchener Meisters ihr Können entwickelten und den Schweizer Geigenbau nachhaltig prägten.
Quellen: Hans Boltshauser, «Die Geigenbauer der Schweiz», Hälg-Verlag Degersheim, 1969. Ergänzende Informationen: SVGB – Schweizer Verband der Geigenbauer und Bogenmacher, Violin-Lexikon.