(* 1839 Bern; † 1910 Hilterfingen), Geigenbauer in Bern
Steckbrief
- Geboren
- 1839 Bern
- Gestorben
- 1910 Hilterfingen
- Wirkungsort
- Bern
- Tätig
- ab 1864
- Spezialität
- Eigenes Modell, Vuillaume-Lack, Gemäldesammler
Sohn des Musikdirektors. Lehre bei Peter Schulz in Regensburg, dann bei Lemböck in Wien. Eigene Werkstatt in Bern ab 1864. Einer der besten seiner Kunst. Reiste nach Tessin und Graubünden für schönes Holz. Verwendete denselben Oellack wie Vuillaume in Paris. Grosser Gemäldekenner und Sammler – seine Galerie wurde vom Amsterdamer Museum erworben.
Quellen: Hans Boltshauser, «Die Geigenbauer der Schweiz», Hälg-Verlag Degersheim, 1969. Ergänzende Informationen: SVGB – Schweizer Verband der Geigenbauer und Bogenmacher, Violin-Lexikon.