(* 27. September 1890 Leipzig; † 2. Dezember 1950 Basel), Geigenbauer in Basel
Steckbrief
- Geboren
- 27. September 1890 Leipzig
- Gestorben
- 2. Dezember 1950 Basel
- Wirkungsort
- Basel
- Tätig
- ab 1920
- Spezialität
- Stradivarius 1714, Hug & Co. Basel, Oellack
Absolvierte die Geigenbaufachschule in Markneukirchen. Arbeitete bei vielen Meistern. Ab Oktober 1920 leitete er das Geigenbauatelier der Firma Hug & Co. Basel. Baute nach Stradivarius 1714. Eigener Oellack. In späteren Jahren wandte er sich mehr dem Blasinstrumentenbau zu.
Das Engagement bei der Firma Hug & Co. – dem 1807 gegründeten Traditionshaus des Schweizer Musikinstrumentenhandels – bot einem Geigenbauer nicht nur wirtschaftliche Stabilität, sondern auch Zugang zu einem breiten Kundenkreis und den besten Instrumenten der Sammlung.
Quellen: Hans Boltshauser, «Die Geigenbauer der Schweiz», Hälg-Verlag Degersheim, 1969. Ergänzende Informationen: SVGB – Schweizer Verband der Geigenbauer und Bogenmacher, Violin-Lexikon.