(* 15. Februar 1879 Arbon; † 4. Dezember 1936 St. Gallen), Geigenbauer in St. Gallen
Steckbrief
- Geboren
- 15. Februar 1879 Arbon
- Gestorben
- 4. Dezember 1936 St. Gallen
- Wirkungsort
- St. Gallen
- Tätig
- ab 1917
- Spezialität
- Stradivarius, Guarnerius, Maggini, eigener Oellack
Möbelschreiner. 13 Jahre bei J. E. Züst. 1917 selbständig in St. Gallen. Alle Teile selbst gebaut. Stradivarius, Guarnerius und Maggini. Eigener Oellack goldgelb bis rotbraun. Sehr gesucht.
Gemäss SVGB besteht das Geschäft Sprenger in St. Gallen heute in dritter Generation fort – ein eindrückliches Zeugnis für die Qualität und Nachhaltigkeit dieses Geigenbau-Traditionsbetriebs. Als Schüler des Zürcher Altmeisters J. E. Züst steht dieser Geigenbauer in einer der bedeutendsten Ausbildungslinien des Schweizer Geigenbaus, die über Generationen hinweg die Qualität und den Ruf des schweizerischen Instrumentenbaus geprägt hat.
Quellen: Hans Boltshauser, «Die Geigenbauer der Schweiz», Hälg-Verlag Degersheim, 1969. Ergänzende Informationen: SVGB – Schweizer Verband der Geigenbauer und Bogenmacher, Violin-Lexikon.