Steckbrief
- Geboren
- 29. Januar 1870 Bern
- Gestorben
- 2. April 1947 Bern
- Wirkungsort
- Bern / Zürich
- Tätig
- ab 1889 (Lehre), selbständig in Zürich, ab 1898 Bern
- Spezialität
- Geigenbau, Lackforschung
Gustav Lütschg begann 1886 seine Lehre bei G. Methfessel in Bern (3½ Jahre) und wechselte danach zu G. Mougenot in Brüssel (2 Jahre). Anschliessend war er selbständig in Zürich, bis er 1898 das Geschäft seines Lehrers Methfessel in Bern übernahm. Lütschg beschrieb Methfessels Lackiermethode: Der Lack wird mit dem Handballen aufgedrückt, die Instrumente bleiben 4–6 Monate dem Licht ausgesetzt. Dieselbe Methode verwendeten Vuilaume (Paris), Kerschensteiner (Regensburg) und Lemböck (Wien).
Quellen: Diplomarbeit «Geigenbau in Zürich» 2011 (Sennhauser); Boltshauser 1969