(* 14. Juli 1902 Winterthur), Geigenbauer in Winterthur

Steckbrief

Geboren
14. Juli 1902 Winterthur
Wirkungsort
Winterthur
Tätig
ab 1939
Spezialität
Individuelle Geigen, Reparateur

Lehre bei Hug & Co. in Zürich, Prüfung bei Altmeister J. E. Züst. Seit 1939 eigenes Atelier in Winterthur. Angeregt durch Max Möckel hat Euschen aufgehört zu kopieren und ist der Überzeugung, dass jede Geige ein einmaliges, schöpferisches Erzeugnis sein soll. Etwas stumpfe Ecken, normale Wölbung, brauner Lack. Besonders als Reparateur einen ausgezeichneten Ruf.

Als Schüler des Zürcher Altmeisters J. E. Züst steht dieser Geigenbauer in einer der bedeutendsten Ausbildungslinien des Schweizer Geigenbaus, die über Generationen hinweg die Qualität und den Ruf des schweizerischen Instrumentenbaus geprägt hat.

Quellen: Hans Boltshauser, «Die Geigenbauer der Schweiz», Hälg-Verlag Degersheim, 1969. Ergänzende Informationen: SVGB – Schweizer Verband der Geigenbauer und Bogenmacher, Violin-Lexikon.